Vision-Pro-Erfinder Mike Rockwell übernimmt einem Bericht zufolge die Leitung des Sprachassistenten. KI-Chef John Giannandrea verliert bei Apple an Einfluss.
Cupertino. Apple
steht vor einer entscheidenden Umstrukturierung in seiner KI-Abteilung, die die Zukunft von Siri maßgeblich beeinflussen könnte: Wie Bloomberg berichtet, hat CEO Tim Cook das Vertrauen in KI-Chef John Giannandrea verloren und holt den Vision-Pro-Erfinder Mike Rockwell an die Spitze von Siri.
Die Entscheidung kommt, nachdem Apple zunehmend Schwierigkeiten hat, im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) mit der Konkurrenz Schritt zu halten. Der Wechsel könnte darauf hindeuten, dass Apple auf eine technologische Neuausrichtung setzt, die nicht nur Siri, sondern auch zukünftige Geräte revolutionieren könnte.
Rockwell, der bisher die Vision Products Group leitete und als Kopf hinter Apples Computerbrille Vision Pro gilt, werde nun die KI-Initiativen des Konzerns stärker mit Hardware-Innovationen verknüpfen, berichtet Bloomberg. Der Schritt zeige, wie sehr Apple die Integration von KI in seine Produkte vorantreiben will, nachdem Siri nicht nur hinter den Erwartungen zurückblieb, sondern auch wiederholt mit Entwicklungsproblemen zu kämpfen hatte. Die strategische Neuausrichtung der KI-Abteilung könne in Zukunft nicht nur Apples Sprachassistenten, sondern auch andere Produkte, wie etwa ihre Air Pods, auf ein neues Level heben.
Zwar bleibe Giannandrea Apple weiterhin erhalten, jedoch dürfte sein Einfluss auf die KI-Richtung des Unternehmens künftig begrenzt sein. Dies unterstreicht die internen Herausforderungen, mit denen Apple konfrontiert ist, um in einem zunehmend von KI dominierten Markt wettbewerbsfähig zu bleiben.